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Finanzierungsberatung auf Seite des Kreditnehmers

Debt Advisory: Ihre Immobilienfinanzierung verhandelt von jemandem, der nur auf Ihrer Seite sitzt

Ein Debt Advisor strukturiert und verhandelt Fremdkapital für Immobilien, im Auftrag des Kreditnehmers. Er gehört zu keiner Bank, verkauft kein Produkt und kennt die Kreditgeber, die für Ihr Vorhaben in Frage kommen: Banken, Pfandbriefbanken, Versicherer, Debt-Fonds und Family Offices. Wir bereiten die Finanzierung so auf, dass Kreditgeber sie schnell prüfen können, holen vergleichbare Angebote ein und verhandeln das Term Sheet bis zur Unterschrift.

Die Ersteinschätzung ist kostenfrei. Innerhalb von zwei Werktagen wissen Sie, ob sich ein Mandat für Ihr Vorhaben lohnt oder ob Ihre Hausbank der richtige Weg ist.

Wann sich ein Debt Advisor lohnt

Ein Mandat ist nicht für jede Finanzierung sinnvoll. Es lohnt sich, wenn Struktur, Zeitdruck oder Kreditgeberauswahl über das Ergebnis entscheiden.

01

Mehrere Tranchen, mehrere Kapitalgeber

Senior, Nachrang und Eigenkapital müssen zusammenpassen, inklusive Rangfolge und Intercreditor-Vereinbarung. Wer das allein koordiniert, verhandelt gegen mehrere Profis gleichzeitig.

02

Die Hausbank hat abgelehnt oder gekürzt

Nach der Absage stellt sich die Frage, wer das Vorhaben stattdessen finanziert. Ein Advisor kennt die Ankaufsprofile von Debt-Fonds und Family Offices und spart Monate an Kaltakquise.

03

Refinanzierung eines Portfolios

Mehrere Objekte mit unterschiedlichen Fälligkeiten und Banken. Eine gebündelte Ausschreibung schafft Wettbewerb, den eine Einzelverlängerung nicht bietet.

04

Zeitkritische Ankäufe

Notartermin, Bieterverfahren oder Zuschlag in wenigen Wochen. Vorbereitete Unterlagen und die richtigen zwei Ansprechpartner sind dann wichtiger als der beste theoretische Zins.

05

Kein eigenes Finanzierungsteam

Mittelständische Bauträger und Bestandshalter haben selten eine Treasury-Abteilung. Das Mandat ersetzt sie für die Dauer der Finanzierung, ohne Festanstellung.

Debt Advisor, Bankberater, Makler: wer wofür arbeitet

Alle drei bringen Kreditnehmer und Kapital zusammen, aber mit unterschiedlichem Auftrag und Anreiz. Die Übersicht zeigt die typischen Modelle; im Einzelfall gibt der Vertrag den Ausschlag.

RolleVertrittVergütungMarktabdeckungPasst für
Bankberaterdie eigene Banküber die Bank, aus Zins und Gebührenein Haus, dessen ProdukteStandardfinanzierungen mit gewachsener Bankbeziehung
Finanzierungsmaklerden AbschlussProvision nur bei Abschlusswechselnd, oft wenige Partnereinfache Fälle mit klarem Profil
Debt Advisorden KreditnehmerMandat, kostenpflichtig, nicht auf reiner ErfolgsbasisBanken, Versicherer, Debt-Fonds, Family Officesmehrstufige Strukturen, Absagen, Portfolios, Zeitdruck
Eigene Finanzierungsabteilungdas eigene UnternehmenFixkostenso breit wie das eigene NetzwerkHäuser mit laufend hohem Finanzierungsvolumen
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So läuft ein Debt-Advisory-Mandat

Ein Mandat hat einen festen Ablauf. Jeder Schritt endet mit einem Ergebnis, das Sie auch ohne uns weiterverwenden könnten.

01

Kostenfreie Ersteinschätzung

Vorhaben, Kapitalbedarf, vorhandene Angebote, Zeitplan. In zwei Werktagen: ob und mit welcher Struktur es finanzierbar ist und ob sich ein Mandat lohnt.

02

Mandatsvereinbarung

Umfang, Kreditgeberkreis, Vertraulichkeit, Vergütung. Schriftlich und vor Beginn der Arbeit. Kein Kreditgeber wird ohne Ihre Freigabe angesprochen.

03

Struktur und Unterlagen

Kapitalstruktur, Finanzierungsmemorandum, Objekt- und Sponsorunterlagen in der Form, die Kreditausschüsse erwarten. Schwachstellen benennen wir vorher, nicht im Gespräch mit dem Kreditgeber.

04

Ausschreibung und Vergleich

Gezielte Ansprache passender Kreditgeber, Fragenrunden, Angebote auf gleicher Basis. Vergleich nach Gesamtkosten, Auslauf, Covenants und Flexibilität, nicht nur nach dem Zins.

05

Term Sheet bis Auszahlung

Verhandlung von Konditionen, Covenants, Sicherheiten und Auszahlungsvoraussetzungen, Abstimmung mit Ihren Anwälten, Begleitung bis zur ersten Auszahlung.

Woran Sie einen guten Debt Advisor erkennen

Wer ein Finanzierungsmandat vergibt, sollte den Berater prüfen wie einen Kreditgeber. Diese Fragen sollten Sie jedem stellen, auch uns.

  • Wem gegenüber ist er verpflichtet? Nur Ihnen, oder erhält er zusätzlich Provisionen von Kreditgebern? Eine zusätzliche Vergütung durch Kreditgeber sollte offengelegt sein.
  • Sagt er auch Nein? Ein Berater, der jedes Vorhaben für finanzierbar hält, prüft nicht. Eine ehrliche Absage in der Ersteinschätzung ist ein Qualitätsmerkmal.
  • Kennt er die Ankaufsprofile? Gute Advisor wissen, welcher Kreditgeber welche Nutzung, Region und Ticketgröße finanziert, und sprechen nicht wahllos den ganzen Markt an.
  • Wie bereitet er auf? Fragen Sie nach der Gliederung des Finanzierungsmemorandums. Kreditgeber öffnen Anfragen, die ihre Prüfungsfragen schon beantworten.
  • Vergleicht er Gesamtkosten? Zins, Gebühren, Bereitstellung, Vorfälligkeit, Covenant-Spielraum. Der niedrigste Zins ist selten die günstigste Finanzierung.
  • Bleibt er bis zur Auszahlung? Viele Finanzierungen scheitern zwischen Term Sheet und Vertrag an Auszahlungsvoraussetzungen. Die Begleitung gehört zum Mandat.

Debt Advisory, kurz beantwortet

SO
Ihr AnsprechpartnerSamuel ObermeierInhaber, Obermeier Capital · München

Ich vertrete in jedem Mandat nur eine Seite: Ihre. Wenn Ihre Hausbank das beste Angebot macht, steht das in meiner Ersteinschätzung, und wir lassen es dabei.

Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr

Lohnt sich ein Mandat für Ihr Vorhaben?

Kostenfreie Ersteinschätzung innerhalb von zwei Werktagen: Finanzierbarkeit, sinnvolle Struktur, passender Kreditgeberkreis, und ob Sie uns dafür überhaupt brauchen.

Vorhaben einschätzen lassenErstgespräch unverbindlich. Das Mandat ist kostenpflichtig.

Obermeier Capital vermittelt und strukturiert Finanzierungen für gewerbliche Immobilienvorhaben. Das Kapital kommt von Banken, Versicherern, Debt-Fonds, Family Offices und privaten Kapitalgebern. Wir geben keine Finanzierungszusagen, keine festen Konditionen und keine Renditeversprechen. Bandbreiten sind Marktüblichkeiten mit Stand 2026 und keine Angebote. Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.