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Kostenloser Rechner

Nettorendite-Rechner — was von zwölf Prozent nach Steuern und Ausfallrisiko bleibt

Ein zweistelliger Zins ist eine Bruttoangabe. Dieser Rechner zieht zuerst die Abgeltungsteuer ab — 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag, auf Wunsch mit Kirchensteuer — und stellt das Ergebnis anschließend einer Ausfallannahme gegenüber. Er zeigt auch, ab welcher Ausfallquote der Ertrag rechnerisch auf null fällt. Kostenlos, ohne Anmeldung.

Ihre Angaben

Der Betrag einer einzelnen Beteiligung.

%

Die Bruttoangabe aus der Unterlage.

Monate

Bei Immobilienprojekten sind zwölf bis 48 Monate üblich.

1.000 Euro je Person, 2.000 Euro bei Zusammenveranlagung — abzüglich dessen, was andere Kapitalerträge bereits verbrauchen 3.

Die Kirchensteuer mindert zugleich die Kapitalertragsteuer — der Rechner berücksichtigt das.

%

Ihre eigene Einschätzung für dieses Projekt. Unterstellt wird im Ausfall ein vollständiger Verlust ohne Verwertungserlös.

%

Wogegen Sie vergleichen — etwa eine erstrangig besicherte Struktur.

Ergebnis

Nettorendite nach Steuern

pro Jahr, vor Ausfallrisiko

8,97 %
Bruttozins pro Jahr
24.000 €
Steuer pro Jahr

Kapitalertragsteuer, Soli, ggf. Kirchensteuer

6.066 €
Nettozins pro Jahr
17.934 €
Nettozins über die Laufzeit
35.868 €
Effektiver Steuersatz auf den Ertrag
25,28 %
Erwartungswert nach Ausfallannahme

pro Jahr

3,52 %
Ausfallquote, bei der der Ertrag auf null fällt
8,23 %
Der Erwartungswert liegt etwa auf dem Niveau der Vergleichsanlage. In dieser Lage bezahlt man den höheren Kupon exakt mit dem höheren Risiko — ohne Überschuss. Erstrangig besicherte Strukturen sind dann die nüchternere Wahl.

Modellrechnung für das Privatvermögen. Keine Steuer- und keine Anlageberatung — die Behandlung im Einzelfall gehört zu Ihrem Steuerberater.

Ergebnis und Prüfliste per E-Mail

Freiwillig: Wir schicken Ihnen diese Rechnung mit Ihren Werten und die Prüfliste vor der Zeichnung. Das Ergebnis oben bleibt auch ohne Eintrag vollständig sichtbar.

Pflichtfeld ist allein die E-Mail-Adresse. Name und Telefon sind freiwillig. Keine Weitergabe an Dritte.

So rechnet der Rechner

Zinsen aus Darlehen, Nachrangdarlehen und vergleichbaren Forderungen sind Einkünfte aus Kapitalvermögen nach § 20 EStG und unterliegen im Privatvermögen dem gesonderten Steuersatz von 25 Prozent nach § 32d EStG 12. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuer — zusammen 26,375 Prozent.

Bei Kirchensteuerpflicht wird es etwas günstiger, als die einfache Addition vermuten lässt: Die Kirchensteuer mindert die Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer. Der Rechner bildet das über die übliche Formel ab, sodass sich bei neun Prozent Kirchensteuer eine Gesamtbelastung von rund 28 Prozent ergibt statt der oft genannten 28,6 Prozent.

Der Sparer-Pauschbetrag wird pro Jahr abgezogen, nicht einmalig über die gesamte Laufzeit — bei größeren Beträgen fällt er ohnehin kaum ins Gewicht 3.

Die beiden letzten Zeilen sind die eigentliche Aussage. Der Erwartungswert gewichtet die Nettorendite mit der Überlebenswahrscheinlichkeit und stellt ihr den vollständigen Kapitalverlust im Ausfallfall gegenüber. Die Break-even-Quote nennt den Punkt, an dem beides sich aufhebt.

  • Steuer ohne Kirchensteuer: 25 Prozent Kapitalertragsteuer zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag darauf, zusammen 26,375 Prozent.
  • Steuer mit Kirchensteuer: Kapitalertragsteuer = Ertrag geteilt durch (4 + Kirchensteuersatz), zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer auf diesen Betrag.
  • Sparer-Pauschbetrag: wird jedes Jahr vom Zinsertrag abgezogen, bevor besteuert wird.
  • Erwartungswert: (1 − Ausfallwahrscheinlichkeit) × Nettorendite − Ausfallwahrscheinlichkeit × 100 Prozent.
  • Break-even-Quote: Nettorendite geteilt durch (100 + Nettorendite).
  • Nicht enthalten: Verwertungserlöse im Ausfallfall, Verlustverrechnung mit anderen Kapitalerträgen, Zinseszinseffekte bei endfälliger Aufzinsung sowie jede Form der Besteuerung im Betriebsvermögen.
Wichtig
Beim Direktdarlehen behält in der Regel niemand Steuer ein — Sie erklären die Zinsen selbst in der Anlage KAP. Die Systematik dazu steht in Private Debt und Steuern. Was der Zins über das Risiko verrät, rechnet Warum zwölf Prozent kein freies Geld sind durch. Weder Steuer- noch Anlageberatung.

Häufige Fragen

Im Privatvermögen 25 Prozent Kapitalertragsteuer zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag darauf — zusammen 26,375 Prozent. Mit Kirchensteuer liegt die Gesamtbelastung bei rund 28 Prozent.
Weil die Kirchensteuer die Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer mindert. Die Kapitalertragsteuer beträgt dann Ertrag geteilt durch (4 + Kirchensteuersatz) — bei neun Prozent also rund 24,45 statt 25 Prozent.
Er stellt 1.000 Euro Kapitalerträge je Person und Jahr steuerfrei, bei Zusammenveranlagung 2.000 Euro. Bei sechsstelligen Anlagebeträgen fällt er kaum ins Gewicht, weil er nur einmal pro Jahr greift.
Er gewichtet die Nettorendite mit der Wahrscheinlichkeit, dass die Anlage überlebt, und zieht den vollständigen Kapitalverlust im Ausfallfall ab. Damit wird ein hoher Kupon erst mit einem niedrigeren, aber sichereren vergleichbar.
Die Ausfallwahrscheinlichkeit, bei der Ertrag und erwarteter Verlust sich gerade aufheben. Bei zwölf Prozent brutto liegt sie deutlich niedriger, als die Zahl vermuten lässt — weil im Ausfall nicht der Zins, sondern das Kapital verloren geht.
Nein. In einer Kapitalgesellschaft unterliegen Zinserträge Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer; die Belastung liegt üblicherweise bei rund 30 Prozent, dafür fällt die zweite Ebene erst bei Ausschüttung an.
Nein. Der Rechner unterstellt im Ausfallfall bewusst einen Totalverlust. Bei nachrangigen Strukturen ist das die realistischere Annahme als eine angenommene Quote — wer eine Verwertung erwartet, sollte sie mit dem konkreten Rangverhältnis begründen können.

Brutto ist eine Zahl. Netto ist eine Entscheidung.

Wir sourcen mandatiert nach Ihrem schriftlichen Ankaufsprofil und legen vorgeprüft vor — mit Rangverhältnis, Besicherung, Exit-Szenario und offenen Punkten. Anlage- und Steuerberatung erbringen wir ausdrücklich nicht.

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Redaktionelles Planungswerkzeug. Keine Steuerberatung, keine Anlageberatung, keine Anlagevermittlung und kein Angebot zum Erwerb von Finanzinstrumenten. Steuerliche Beratung im Einzelfall ist Steuerberatern und Rechtsanwälten vorbehalten. Alle Ergebnisse beruhen ausschließlich auf den von Ihnen eingegebenen Werten.