Abverkauf von Wohneinheiten: warum es an Käufern liegt, nicht am Objekt
Für Aufteiler, Bauträger und Kapitalvertriebe: was den Abverkauf heute wirklich aufhält — Finanzierbarkeit der Käufer, Vermarktungsdauer, Mieterrechte und Vergütungsmodelle. Nachgerechnet statt behauptet.
Worum es in diesem Bereich geht
Warum der Abverkauf 2026 zäher läuft
Der Wohninvestmentmarkt hat sich 2026 belebt, aber anders als früher: Im ersten Halbjahr 2026 lag das Transaktionsvolumen bei rund 3,6 Milliarden Euro und damit etwa zehn Prozent unter dem Vorjahr — bei gleichzeitig rund acht Prozent mehr Abschlüssen [1]. Übersetzt heißt das: mehr kleine Einzeltransaktionen, weniger große Portfolios. Wer heute platziert, platziert kleinteilig.
Kleinteilig platzieren bedeutet: mehr Kaufinteressenten, mehr Finanzierungen, mehr Stellen, an denen etwas kippt. Genau dort entstehen die Kosten, die in keiner Vertriebsstatistik auftauchen — die Einheit, die drei Monate reserviert war und dann zurückkommt, der Notartermin, der platzt, die Vorverkaufsquote, die deshalb nicht erreicht wird. Die Beiträge in diesem Bereich rechnen genau das durch.
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Quellen
Redaktioneller Beitrag. Keine Anlageberatung, keine Anlagevermittlung und kein Angebot zum Erwerb von Finanzinstrumenten.
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